Jedem Zweck sein Tagesgeld

Wie handhaben Sie es mit dem “Ansparen”? Bei mir bekommt jedes (größere) Vorhaben sein eigenes (Tagesgeld-)Konto. Dies hat den großen Vorteil, dass ich nicht extra erfassen muss, welcher Betrag für welchen Zweck schon gespart ist – somit sieht man auf einen Blick, welchen Betrag man schon “auf die Seite” gebracht hat.

Und sollten Sie noch ein Tagesgeldkonto benötigen, kann ich aktuell noch das Tagesgeldkonto von MoneYou empfehlen. Auch finanztest hat in Heft 09/2011 das Konto als “Top-Angebot” getestet: 2,75% Tagesgeldzinsen bei MoneYou – Jetzt Konto eröffnen!

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Kostenlos Bargeld abheben – weltweit!

Welches Problem hat man immer und überall, egal ob man in Deutschland und Europa oder auch im restlichen Ausland unterwegs ist? Man braucht dann Bargeld, wenn man eigentlich keins dabei hat. Dieses Problem läßt sich ganz einfach lösen mit dem Konto DKB-Cash von der Deutschen Kreditbank AG – übrigens einer Tochterbank der Bayerischen Landesbank (und damit auch der bayerischen Sparkassen). Neben einem kostenlosen Konto mit kostenloser Visa-Karte kann man damit auch garantiert überall auf der Welt (und auch in Deutschland) kostenlos am Geldautomaten frische Scheine ziehen. Zudem gibts auf das Visa-Konto immer relativ gute Zinsen, so dass es durchaus Sinn macht, seinen monatlichen Bargeld-Bedarf zu kennen und das Konto monatlich zu füllen.

Hier nochmals alle Leistungen des Kontos:

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Tagesgeld-Tipp: 2,7% und 40 Euro Startguthaben

Heute gibt es gleich mal einen kleinen Tipp für die Eröffnung eines neuen/zusätzlichen Tagesgeldkontos. Die VTB Direktbank bietet momentan sehr gute Konditionen:

  • 2,70% p.a. aufs Tagesgeld bis auf Weiteres
  • 40 Euro Startguthaben für alle Neukunden (gilt für die kommenden 40 Tage, ab 26.10.2011)
  • Quartalsweise Zinszahlung mit Zinseszinseffekt
  • Kein Mindestbetrag und kein Höchstbetrag
  • Jederzeit verfügbar durch Überweisung auf Ihr Referenzkonto
  • Kostenlose Kontoführung
  • bei Kontobewegungen monatlich kostenloser Kontoauszug im Postkorb
  • Kontoführung einfach online mit sicherem mobile TAN Verfahren oder per Telefon
  • TÜV-zertifiziertes Onlinebanking
  • Einlagensicherung bis 100.000 EUR je Kunde (Einlagensicherung der Banken & Bankiers GmbH in Österreich)

Gleich ein Tagesgeldkonto eröffnen und 40 Euro Startguthaben sichern:

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Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Ihr Geld!

Bevor wir direkt in die Optimierung bzw. die Verwaltung Ihres Vermögens einsteigen können, müssen Sie sich einen sehr wichtigen Grundsatz zu Herzen nehmen:

Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Ihr Geld!

Das klingt jetzt relativ einfach – ist aus meiner Sicht aber die stabile Bodenplatte für eine weitere Arbeit.

Was ist “regelmäßig”?

Sie haben Recht – “regelmäßig” ist ein schwammiger Ausdruck. Aber er sagt doch nur, dass es wiederkehrend und (mehr oder weniger) in einem festen Rhythmus stattfindet. Bei mir ist regelmäßig 2-3 Mal pro Woche für die privaten und (werk-)täglich für die geschäftlichen Finanzen.

Wie viel Zeit benötigt man?

Das hängt sehr stark von Ihren Finanzen ab. Normalerweise ist das bei mir auf ca. 10-15 Minuten erledigt. Alle paar Wochen muss ich mir dann aber etwas mehr Zeit nehmen, um die Übersichten, Planungen und Konditionen zu aktualisieren.

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Vorauszahlen oder Nachzahlen?

Immer wieder höre ich Leute, die sich sehr über eine (teilweise sehr hohe) Rückzahlung vom Finanzamt freuen. Aber haben Sie sich eigentlich schon mal darüber Gedanken gemacht, ob es auch sinnvoll ist, eine Rückzahlung vom Finanzamt – oder auch vom Energieversorger – zu erhalten oder doch lieber eine Nachzahlung zu leisten?

Rechnen wir das ganze doch mal an einem praktischen Beispiel anhand einer Rückzahlung vom Finanzamt in Höhe von 1.200,- € nach:

1. Vorauszahlung

Wenn Sie dem Finanzamt monatlich zuviel Geld geben, ist dies eine Vorauszahlung.

Sie bekommen nach Abgabe Ihrer Steuererklärung im Mai fürs Vorjahr  den Steuerbescheid und die Rückzahlung nach ca. 2-3 Monaten, also Juli oder August. Da es sich um eine Rückzahlung der Steuer aus dem Vorjahr handelt, gehen wir vereinfachend davon aus, dass sich die 1.200,- € Rückzahlung gleichmäßig auf die Monate verteilen und somit 100,- € monatlich wären.

Ergebnis: 1.200,- € ca. im August des nachfolgenden Jahres.

2. Nachzahlung

Durch den Eintrag von Freibeträgen auf der Lohnsteuerkarte (bzw. deren Nachfolger) zahlen Sie weniger Steuern ans Finanzamt. Sie haben damit im Beispiel jeden Monat 100,- € mehr auf dem Konto.

Nach Bearbeitung Ihrer Steuererklärung fürs Vorjahr erhalten Sie im Juli oder August Ihren Steuerbescheid. Sie haben durch die Einträge auf der Lohnsteuerkarte bereits die korrekte Steuer ans Finanzamt gezahlt und bekommen keine Erstattung – müssen aber auch keine Nachzahlung leisten.

Ergebnis: 100,- € sofort jedes Monat.

Fazit

Es zeigt sich, dass – jedenfalls aus meiner Sichtweise – das Ergebnis unter 2. eigentlich schon auf den ersten Blick das Bessere ist.

Weitergerechnet könnte man natürlich noch einen Schritt weiter gehen und – z. B. weil vorerst unsicher ist, dass bereits der korrekte Steuerbetrag abgezogen ist – die 100,- € monatlich “auf die Seite legen” und beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto parken. Bei einem Zinssatz von derzeit 2,5 % auf das angelegte Geld wäre der Betrag im August des nächsten Jahres bereits um 36,25 € gewachsen.

Dieses Vorgehen läßt sich natürlich auch auf Ihren Versorger für Strom, Gas und/oder Wasser anwenden. Wichtig ist aber hier – da es hier sehr wahrscheinlich zu einer Nachzahlung kommen wird – dass Sie das “gesparte” Geld (was Ihnen monatlich vorerst mehr bleibt) wirklich auf ein “Park”-Konto legen und für sich arbeiten lassen. Die Zinsen sind dann Ihr “Verdienst”.

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1-2-reich: “Sparsam mit Geld umgehen – Vermögensaufbau”

Ich begrüße Sie sehr herzlich bei 1-2-reich.
Das Thema dieses Blogs ist mit “Sparsam mit Geld umgehen – Vermögensaufbau” etwas weniger spektakulär als der Name selbst gewählt und passt hoffentlich ganz gut auf den zukünftigen Inhalt.

Aber erst einmal kurz zum Autor: Mein Name ist Markus Zierhut, ich bin Diplom-Wirtschaftsinformatiker und beschäftige mich daher beruflich hauptsächlich mit der Informationstechnologie – kurz IT. Aktuell geht es bei mir sehr viel um eCommerce, allerdings habe ich durch meine selbstständigen und beratenden Tätigkeiten auch einen tiefen Einblick in andere Bereiche des (wirtschaftlichen) Alltags von Firmen. Privat beschäftige ich mich – sofern es die Zeit überhaupt noch zuläßt – mit meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten bei den Wirtschaftsjunioren, beim Roten Kreuz (Katastrophenschutz, Rettungsdienst, …), in der Politik oder auch beim Bund der Selbständigen. Zudem studiere ich wieder – nämlich Wirtschafts- und Arbeitsrecht an der FernUniversität Hagen.

Sicherlich fragen Sie sich jetzt:

Wie kommt so einer darauf, etwas über Geld und Vermögensaufbau zu schreiben?

Das ist eigentlich leicht erklärt: Aus Spaß daran, das eigene Vermögen geschickt zu planen, zu steuern und dadurch (hoffentlich) zu vermehren. Das kann eigentlich jeder und so dachte ich mir, wieso nicht ein paar Anleitungen, Tipps und Tricks oder einfach Hinweise dazu veröffentlichen? Glauben Sie mir, es ist ganz einfach und Sie sind selbst dafür verantwortlich – den Vermögensberater, der ja nur ihr Bestes will (ist das nicht ein Widerspruch in sich?), können Sie sich getrost sparen.

Schreiben Sie mir doch einfach einen Kommentar und teilen mir mit, was Sie erwarten oder gerne lesen würden. Vielleicht kann ich den ein oder andern Vorschlag schon bald hier als Beitrag veröffentlichen. Ich freue mich darauf, dass Sie meine Beiträge lesen und vielleicht sogar kommentieren – dadurch kommen wir gemeinsam ein Stück voran.

Ihr
Markus Zierhut

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